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Martin Klemm


Alter

58

Beruf

Steuerjurist, Verwaltungsbeamter

Wahl

E-Mail-Adresse

martin-klemm@t-online.de




TOP-Thesen

  1. Belebung des Leitbildes 2030 aus dem Jahre 2011

    Das bestehende Leitbild der Gemeinde sollte Grundlage aller zukunftsgerichteten Entscheidungen der Gemeindeverwaltung sein. Nur so lässt sich sicherstellen, dass auch wirklich alle Einzelentscheidungen in einen gemeinsam entwickelten übergeordneten Zielkorridor einmünden. Nur so kann einer Verschwendung finanzieller Ressourcen durch einen "Zick-Zack-Kurs" in der gemeindlichen Investitionplanung wirksam vorgebeugt werden.

  2. Entwicklung eines gemeinsamen Ortsmittelpunktes

    Dem langjährigen äußeren Größenwachstum sollte nun das innere Zusammenwachsen, hin zu einem "Wir-Gefühl" folgen.

  3. Einen neuen Bürgerdialog wagen!

    Echter Bürgerdialog beginnt bereits im Zeitpunkt des Entstehens erster Entwurfsplanungen. Dieser breitere Dialog von Anfang an verlängert zwar oftmals die Planungsphase. Gleichzeitig verbreitert er jedoch auch den Konsens hinsichtlich der Umsetzungsergebnisse.

  4. In einer alternden Gemeinde ist das Expertenwissen von Seniorinnen und Senioren unverzichtbar

    Die Senioren von heute können in einer alternden Gemeinde am besten die sich altersbedingt verändernde Nachfragesituation erkennen. Warum nicht ihr Expertenwissen als Planungsgrundlage für Entscheidungen der Gemeindeverwaltung nutzen? Gleichzeitig kann bereitwillig eingebrachte bürgerschaftliche Mitgestaltung für Seniorinnen und Senioren auch für diese selbst einen Lebensqualitätsgewinn bedeuten. Warum also diese beiden Ziele nicht miteinander kombinieren?

  5. Anerkennungskultur für das Ehrenamt

    In Fredersdorf-Vogelsdorf sind mehrere hundert Einwohnerinnen und Einwohner ehrenamtlich für die Gemeinschaft, in der sie leben, aktiv. Diesem Vorbild und Motor der Gemeindeentwicklung sowie Taktgeber des inneren Zusammenhalts der Gemeinde sollte weit mehr als nur ein gelegentliches Schulterklopfen zuteil werden. Ein guter Reiter tränkt sein Pferd zuerst!

  6. Mindestens (echte!) 3 % des Haushalts für freiwillige Leistungen

    Mindestens reale 3 % des Haushalts sollten für freiwillige Leistungen ausgegeben werden. Hier denke ich vor allem an die Sport-, Bildungs-, Kultur-, Denkmal- und Naturschutzförderung. Dieser Mindestsatz sollte jedes Jahr um 30 v.H. des wirtschaftlichen Wertes der ehrenamtlichen Leistungen des Vorjahres, die innerhalb des Gemeindegebietes von Einwohnern der Gemeinde erbracht werden, aufgestockt werden.

  7. Öffnung für interkommunale Zusammenarbeit

    Gleichzeitig mit der Entwicklung eines gemeinschaftsfördernden "Wir-Gefühls" innerhalb des gesamten Gemeindegebietes sollten wir den Blick nach außen richten: In welchen Bereichen (Wirtschaftsförderung, Schulentwicklung, Sportförderung, gemeinsame kulturelle Zentren) können wir gemeinsam mit unseren Nachbarn einfach mehr erreichen? Galten bis zum Zusammenschluss von Fredersdorf-Vogelsdorf noch Gemeinden mit 500 Einwohnern als selbständig (über)lebensfähig, wird in naher Zukunft bereits von 10.000 Einwohnern als Untergrenze für ein wirtschaftlich tragfähiges kommunales Daseinsvorsorgeangebot ausgegangen. Lassen Sie uns nicht Getriebene neuer Rahmenbedingungen und Bedarfe sein, sondern aktive Gestalter!

Lebenslauf

  • Welche Lebenserfahrung bringe ich ein?

    Geboren bin ich am 13.07.1961 in Dortmund, NRW; aufgewachsen in einem rund 15.000 Einwohner zählenden, vormals eigenständigen Dorf bei Dortmund, einem heutigen Ortsteil von Dortmund. Meine Mutter ist gebürtige Senftenbergerin. Unser Zuzug nach Brandenburg erfolgte 1992; ich lebe in langjähriger Lebenspartnerschaft, unsere Jungs studieren inzwischen beide in Heidelberg bzw. Lüneburg. Als verbeamteter Steuerjurist hatte ich in den vergangenen gut 22 Jahren im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg bzw. in dessen Auftrag folgende Tätigkeitsschwerpunkte: - Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung - Mitwirkung an der Planung größerer und mittlerer Infrastrukturvorhaben (z.B. Flughafen BBI/BER, Lausitzring, zahlreiche Wachstumskernprojekte) - EU-Fördermittelverfahren - Kommunalfinanzen - Haushaltsrecht und Haushaltskontrolle, u.a. auch im Landtag Brandenburg - Mitwirkung an der Aufstellung des Haushalts des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie des diesem nachgeordneten Landesstraßenbaubetriebes Führungserfahrung: - Sachgebietsleitung in zwei Finanzämtern, zeitweise stellvertretende Leitung in einem Brandenburger Finanzamt - verschiedene stellvertretende Referatsleitungen im Ministerium der Finanzen - kommissarische Leitung der Aussenstelle des Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen (LARoV) in Wünsdorf - stellvertretende Leitung des LARoV in Brandenburg a.d.H. - verschiedene Fachaufsichten über kommunale Einrichtungen - Betriebsratsvorsitz in der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg Ehrenämter: - Gründung/Leitung dreier Schulfördervereine - Mitwirkung im Vorstand des Landesverbandes für Schulfördervereine in Berlin und Brandenburg - Mitwirkung in zahlreichen Schulgremien bis hin zur Leitung einer Schulkonferenz - 11 Jahre Gemeindevertreter in Nuthetal, teilweise als Fraktionsvorsitzender sowie sachkundiger Einwohner im Landkreis PM für Inneres und Finanzen. - Mitbegründer des Mehrgenerationenhauses in Nuthetal

Weitere Daten

  • Kontakt

    Martin Klemm
    Am Rehgraben 42
    14558 Nuthetal
    Tel.: 01715786131

  • Über mich

    Trotz meiner zahlreichen, ausgesprochen spannenden kommunalpolitischen Aktivitäten und auch sehr interessanten und abwechslungsreichen beruflichen Herausforderungen in den letzten gut 20 Jahren war ich in dieser Zeit doch in erster Linie eins: Vater! So bin ich über meine schulischen Ehrenämter auf die Oberschule Fredersdorf gestoßen, einem Juwel in Sachen Praxisorientierung und Sportförderung; zwei unverzichtbare Bausteine des Lernens für`s Leben, die im oftmals brachialen Punktwettkampf an unseren Gymnasien oftmals auf der Strecke bleiben! Geben wir unseren Kindern Wurzeln und Flügel für ihr eigenes Leben mit auf den Weg! Das geschichtsträchtige und finanzstarke Fredersdorf-Vogelsdorf sowie seine auf breiter Linie gemeinschaftsbezogen engagierten Einwohnerinnen und Einwohner bieten die beste Grundlage dafür!