Der Weg zum Bürgermeisteramt (Artikel 1 von 4)

Wie gewinne ich eine Bürgermeisterwahl?

Erfahren Sie in zwölf Punkten, wie eine erfolgreiche Bürgermeisterwahl aussehen kann. Die ersten drei Punkte beziehen sich auf die Themen "Unterstützerumfeld", "Nähe zu den Bürgern" und das "Zehn-Punkte-Programm".

1. Starkes Unterstützerumfeld

Viele Wahlen sind schon entschieden, bevor es mit dem Wahlkampf so richtig los geht. Monate vor der Wahl beginnt das Auswahlverfahren der Parteien und Wählergemeinschaften. Gewinnt ein Kandidat die Unterstützung von gleich mehreren Parteien und Wählergemeinschaften, dann ist das oft die Grundlage für seinen Wahlerfolg. Viele Wähler folgen der Empfehlung der Partei, die sie schon seit langer Zeit regelmäßig gewählt haben. 

 

2. Nähe zu den Bürgern 

Gerade in kleinen Gemeinden und Städten werden gern ortsansässige Kandidaten gewählt. Ein umfassender Bekanntheitsgrad ist Trumpf im Wahlkampf. Niemand wählt gern unbekannte Kandidaten. Den unbekannten Kandidaten gelingt der direkte Wahlerfolg nur mit der Unterstützung von Parteien (siehe oben) oder in zwei anderen Szenarien: Es gibt keinen Gegenkandidaten oder einen, der den Bürgern in der Vergangenheit negativ aufgefallen ist. 

 

3. Zehn-Punkte-Programm 

Der hohe Bekanntheitsgrad ist sehr wichtig. Wenn der Kandidat nun die Gelegenheit erhält, sich bei den Bürgern vorzustellen, dann muss er mit klaren und eingängigen Zielen punkten. Am besten er hat ein, zwei oder drei Top-Themen, die den Bürgern sehr wichtig sind und in denen er sich gut auskennt. Für die Selbstvorstellung im Internet oder auf Flyern darf es gern auch noch mehr sein: Ein Zehn-Punkte-Programm. Mehr aber auf keinen Fall, sonst verliert der Leser den Überblick.